Otto Schulze (1881 – 1969)

Otto Schulze

Otto Schulze

„Die Stapelbeute Schulze mit geschlossenem Ausziehbrutkasten und zweiabteiligem Honigraum“.
Ein Patent von 1946

„Dem Ganzen selbstlos dienen, das lehren uns die Bienen.“ August Ludwig
Der Bienenbestand des Schweriner Pensionärs Otto Schulze bewegt sich in den 1940er- und 50er-Jahren zwischen 30 und 40 Völkern. In dieser Zeit ist er Kreisobmann der Zuchtgemeinschaft Bienen. Für die Zeit davor belegt der Archivbestand Schulze ein bewegtes Leben als Torpedo-Obermechaniker bei der Kaiserlichen Marine und als General-Vertretung der Rheinischen Margarine-Gesellschaft für Mecklenburg. Ab 1931 firmiert er unter „Imkerei O. Schulze, Schwerin“ in der Landreiterstraße 15.
1946 meldet der findige Schweriner Imker beim Reichspatentamt Berlin seine Erfindung „Die Stapelbeute Schulze mit geschlossenem Ausziehbrutkasten und zweiabteiligem Honigraum“ zum Patent an. Als neu wird u.a. beansprucht: „Der Brutraum ist ein warmhaltiger, ringsum und unten geschlossener Ausziehkasten für sich und weicht dadurch von den bisher gebräuchlichen Ausziehsystemen ab.“ Noch im gleichen Jahr überträgt er die Bau- und Vertriebsgenehmigung an die Firma Bienenbeutenbau in Rastow. Später erscheint im Eigenverlag die Broschüre „Die Stapelbeute Schulze…“, in der er auf 31 Seiten ausführlich die „Erhaltung der geeinten Bienenvolkschaft durch Ausschaltung der Schwarmursache“ beschreibt.  

Otto Schulze (m.) mit Imkerkollegen bei der Arbeit

Otto Schulze (m.) mit Imkerkollegen bei der Arbeit

Anlässlich seines 70. Geburtstags im Jahr 1951 wird  Otto Schulze mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Imkerbundes und mit dem Ehrenvorsitz der Sparte Imker Schwerin geehrt.

Weitere Informationen über Bienen finden Sie an der nächsten Station oder im

Natur-Erlebnis-Garten Rita Klammer
Bahnhofstraße 18 b
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