Bienen

Diagramm der Bienenstockwaage

Imkerei früher – heute – morgen

Der Biene,  einem der ältesten Nutztiere des Menschen, soll es schlecht gehen. Aber warum?
Liegt es am Klima? Sind es die Eingriffe des Menschen in die Natur oder haben wir den kleinen Geschöpfen doch zu viel abverlangt? Honig schmeckt gut, Honig ist gesund – und er ist vor allem ein reines Naturprodukt. Das macht ihn wertvoll und seit frühester Zeit für den Menschen begehrenswert.
Ganze Berufsgruppen – vom Zeidler bis zum Kerzenzieher – haben sich aus dem Umgang mit der Honigbiene entwickelt. Berufsimker konnten sich und ihre Familien aus den Wachs- und Honigerträgen ernähren. Anderen diente die Imkerei als lukrativer Nebenerwerb oder einfach zur Selbstversorgung in der Hauswirtschaft. Wieder andere hielten Bienen einfach aus Freude an abendlichen Betrachtungen am Flugloch.
Heute sieht man relativ selten Bienenschwärme. Kostendeckende Imkerei lässt sich in Deutschland eigentlich nur noch industriell betreiben. Ist der Imker ein Fall für’s Museum geworden?

Im Freilichtmuseum für Volkskunde in Schwerin-Mueß können die Besucher jetzt an fünf verschiedenen Stationen die Entwicklung des Imkereiwesens in Mecklenburg erleben.


Station 1: Der Bienenschauer auf Hufe V

Station 2: Der Bienenschauer im Lehrergarten

Station 3: Die Bienenanlage des Demeter-Imkers Lunau auf der Schafkoppel

  • Wesensgemäße Erwerbsimkerei. Ein Widerspruch in sich oder: Wie wichtig sind uns die Bienen?
  • Aktuelle Daten aus der Beute. Gewicht, Innen- und Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Wetter 

Station 4: Eine hohle Kirsche auf der Streuobstwiese

Station 5: Die „Ahrensboeker Bienenwohnung“ – eine Schaubeute am Altenteiler

Vom besiedelten hohlen Baumstamm über die Korbimkerei bis zu den verschiedenen Beutentypen aus Holz oder Kunststoff ist viel über die Vor- und Nachteile traditioneller, herkömmlicher und moderner Imkerei zu erfahren. Vielleicht bekommt der eine oder andere ja sogar Lust, ein eigenes Bienenvolk zu hegen und zu pflegen. Sie werden Erstaunliches beobachten und die Welt mit anderen Augen sehen.